Anonyme Typen
Mit anonymen Typen können eine Reihe schreibgeschützter Eigenschaften in einem einzelnen Objekt gekapselt werden, ohne dafür zuerst einen konkreten Typ – also eine Klasse oder eine Struktur – explizit definieren zu müssen. Natürlich entsteht durch den Compiler ein .NET-konformer Typ bei diesem Vorgang, doch der Typname wird vom Compiler generiert, und er ist nicht auf Quellcodeebene verfügbar. Der Typ der Eigenschaften wird vom Compiler abgeleitet.
Der Sinn von anonymen Typen wird nur im Rahmen von LINQ deutlich: Sie werden normalerweise in der Select-Klausel eines Abfrageausdrucks verwendet, um einen Typen zu erstellen, der ein untergeordnetes Set der Eigenschaften enthält, die in jedem Objekt, das in der Abfrage berücksichtigt wird, quasi »vorkommen«.
Wie Sie anonyme Typen genau verwenden, erfahren Sie sinnvollerweise im richtigen Kontext und deswegen im LINQ-Teil dieses Buches – an dieser Stelle seien sie nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Kapitel 7 zeigt Ihnen im Einführungsteil von LINQ, wie Sie anonyme Typen im Zusammenang mit den LINQ-Erweiterungsmethoden anwenden können.
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